
Braunbutter-Schoko-Cookies
Zutaten
- 1 Tasse (225 g) ungesalzene Butter
- ¾ Tasse (150 g) verpackter dunkelbrauner Zucker
- ¼ Tasse (50 g) Kristallzucker
- 2 große Eier
- 2 TL reiner Vanilleextrakt
- 2¼ Tassen (280 g) Allzweckmehl
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Salz
- 1½ Tassen (250 g) gehackte dunkle Schokolade oder Schokoladenstückchen
- Meersalzflocken zum Abrunden
Zubereitung
- 1
Butter anbraten: In einem hellen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen, dabei gelegentlich umrühren. Es wird schäumen, dann lässt der Schaum nach. Kochen Sie weiter, bis die Milchfeststoffe am Boden tief goldbraun werden und nussig riechen – insgesamt etwa 5–7 Minuten. Sofort in eine große Schüssel gießen, um das Kochen zu stoppen. Auf Raumtemperatur abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen, bis eine weiche, cremige Konsistenz entsteht (ca. 45 Minuten). Lassen Sie sich das nicht entgehen – warme braune Butter ergibt flache Kekse.
- 2
Die abgekühlte braune Butter mit beiden Zuckern etwa 2 Minuten lang glatt und dick schlagen.
- 3
Die Eier einzeln unterrühren, dann die Vanille. Die Mischung wird seidig aussehen.
- 4
Mehl, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel verquirlen. Zur feuchten Mischung hinzufügen und unterheben, bis alles gut vermischt ist.
- 5
Die gehackte Schokolade unterheben.
- 6
Den Teig mindestens 30 Minuten kalt stellen. Eine Stunde ist besser; Über Nacht ist es am besten.
- 7
Den Ofen auf 190 °C (375 °F) vorheizen. Zwei Backbleche mit Pergament auslegen.
- 8
Geben Sie gehäufte Esslöffel Teig im Abstand von 5 cm auf die Bleche. Nicht flach machen.
- 9
Backen Sie ein Blatt nach dem anderen 10–12 Minuten lang, bis die Ränder goldbraun sind, die Mitte jedoch noch nicht durchgebacken aussieht.
- 10
Sofort mit Flockensalz bestreuen. 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Gestell stellen.
Hinweise
Die braune Butter bewirkt zwei Dinge: Sie verliert Wasser (was die Kekse zäher und dichter macht als die klassische Version) und entwickelt durch die Maillard-Reaktion Hunderte neuer Geschmacksstoffe. Das Ergebnis schmeckt nach Toffee und gerösteten Nüssen, obwohl das Rezept fast identisch mit dem Klassiker ist. Beeilen Sie sich beim Bräunen nicht – helle Butter riecht einfach nach Butter.
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Sarah Kieffer
Sarah Kieffer – Bäckerin und Autorin von 100 Cookies (Chronicle Books, 2020) – machte braune Butter zum Herzstück ihrer Arbeit an Schokoladenkeksen. Ihr Rezept sieht vor, eineinhalb Tassen ungesalzene Butter zu bräunen, bis die Milchfeststoffe bernsteinfarben und nussig werden, und sie dann mit Kristallzucker und braunem Zucker zu verrühren, bevor die Eier hinzugefügt werden – ein Vorgang, der ihrer Meinung nach für die unverwechselbar glänzende, zähe Basis des Kekses verantwortlich ist. Das Ergebnis ist ein Keks mit knackigen Rändern, einer weichen Mitte und einer Geschmackstiefe, die laut Kieffer mit einfacher geschmolzener Butter unmöglich zu erreichen sei: Ihrer Meinung nach ist die braune Butter der springende Punkt.
