October 15, 2026 · Von ChefExtract Team
Rezept aus Bild speichern: vom Foto zum Rezept (2026)
Rezept als Bild im Chat oder als Screenshot bekommen? So speicherst du das Rezept aus dem Bild mit Zutaten und Schritten und kannst direkt danach kochen.
Eine Freundin schickt dir ein Rezept in die Familiengruppe. Es ist kein Link, sondern ein Bild. Oder du machst einen Screenshot von einem Rezept in einer Story, die nach 24 Stunden verschwindet. Oder du fotografierst das Display eines anderen Handys, weil der Kuchen der Tante so gut aussah.
Jetzt hast du ein Bild. Du kannst darin nicht suchen, keine Portionen umrechnen und im Supermarkt keine Zutaten abhaken. Um ein Rezept aus einem Bild zu speichern, muss der Text im Bild zu einem echten Rezept werden. Hier erfährst du, wie das am Handy klappt, welche Bilder am besten funktionieren und was du vor dem Speichern prüfen solltest.
Kann man ein Rezept wirklich aus einem Bild speichern?
Ja. Die App liest den Text im Bild (Titel, Zutaten, Schritte, Zeiten) und baut daraus ein strukturiertes Rezept: eine Zutatenliste mit Mengen und eine nummerierte Zubereitung statt eines losen Textblocks.
Zwei Arten von Bildern verhalten sich unterschiedlich:
- Bilder mit geschriebenem Rezept: Screenshots, Scans, Buchseiten, gedruckte Karten. Das Rezept steht im Bild, das Ergebnis entspricht daher weitgehend dem, was du siehst.
- Foto eines fertigen Gerichts ohne Text: Es gibt nichts zu lesen. ChefExtract schlägt ein plausibles Rezept für das Gericht vor, aber das ist ein Vorschlag und nicht die Originalversion der Person, die es gekocht hat. Nimm es als Ausgangspunkt.
So speicherst du ein Rezept aus einem Bild in 4 Schritten
- Öffne ChefExtract und bleibe auf dem Startbildschirm.
- Wähle die Bildquelle. Nimm ein Bild aus deiner Fotomediathek oder mach mit der Kamera ein neues Foto. Beim ersten Mal fragt dein Handy nach der Berechtigung.
- Extrahieren. Nach wenigen Sekunden erscheint das Rezept.
- Prüfen und speichern. Korrigiere, was nicht stimmt, und speichere es in deinem Kochbuch.
Die erste Extraktion kannst du ohne Konto ausprobieren. Zum Speichern musst du dich anmelden, damit das Rezept beim nächsten Öffnen der App noch da ist.
Welche Bilder das beste Ergebnis liefern
Klarer Text rein, sauberes Rezept raus. Grob nach Zuverlässigkeit sortiert:
- Screenshots von Webseiten und Beiträgen mit ausgeschriebenem Rezept. Scharfe Pixel, Standardlayout.
- Gedruckte Seiten und Karten. Gutes Licht, flache Seite, Text füllt den Bildausschnitt.
- Handgeschriebene Karten. Gut lesbare Schrift funktioniert. Bei verblasster Tinte oder enger Schreibschrift lohnt eine sorgfältige Kontrolle.
- Fotos von einem Bildschirm. Spiegelungen und Moiré verschlechtern das Ergebnis. Mach nach Möglichkeit lieber einen Screenshot.
Wenn der erste Versuch unsauber wird, fotografiere lieber neu, statt jede Zeile zu korrigieren. Gerade von vorn, ohne Schatten, ohne Blitzreflexe.
Wenn das Rezept auf mehrere Bilder verteilt ist
Instagram-Karussells verteilen ein Rezept oft auf drei oder vier Folien. Die App verarbeitet ein Bild nach dem anderen, du hast also zwei Möglichkeiten:
- Die Folien vorher zusammenfügen. Füge die Screenshots mit dem Bildeditor deines Handys zu einem langen Bild zusammen und extrahiere einmal.
- Die wichtigste Folie extrahieren und den Rest ergänzen. Extrahiere die Folie mit den Zutaten und tippe fehlende Schritte im Editor selbst ein.
Keine Lösung ist perfekt, aber beide sind schneller, als alles abzutippen.
Das Ergebnis prüfen, bevor du speicherst
Die Extraktion bringt dich fast ans Ziel. Eine kurze Kontrolle erledigt den Rest:
- Mengen. Brüche wie ½ oder ¾ sind der häufigste Fehler.
- Fehlende Zeilen. Ein abgeschnittener Rand kann die letzte Zutat oder den letzten Schritt kosten.
- Sprache. Das Rezept wird in der Rezeptsprache geschrieben, die du in deinem Profil gewählt hast. Ein italienisch fotografiertes Rezept kann also auf Deutsch erscheinen und umgekehrt.
- Einheiten. Die Mengen folgen deiner Einstellung für metrisch oder imperial.
Alle Felder sind bearbeitbar, eine Zeile zu korrigieren dauert nur Sekunden.
Bild oder Link: was ist besser?
Wenn du den Link noch hast, nimm den Link. Eine Webseite, eine Instagram-Beschreibung oder eine YouTube-Beschreibung ist bereits Text, da kann nichts falsch gelesen werden. Ein Bild ist das richtige Werkzeug, wenn es keinen Link gibt: eine Chatnachricht, eine abgelaufene Story, ein Kochbuch, eine Karte von Verwandten.
Den ganzen Foto-Ablauf, inklusive Tipps zum Fotografieren einer Buchseite, findest du in Rezept aus Foto oder Screenshot speichern. Und wenn es um alte Familienkarten geht, die du dauerhaft bewahren willst, lies Rezeptfotos digital speichern.
Probiere es mit dem nächsten Rezeptbild
Öffne deine Galerie, such das Rezept, das du schon ewig kochen willst, und lass es durch die App laufen. Sobald es ein richtiges Rezept ist, kannst du es durchsuchen, die Portionen anpassen und die Zutaten mit einem Tipp auf deine Einkaufsliste schicken.
